Ein heisser und wichtiger Job: der Röstmeister

Der Kaffee entwickelt sein herrliches Aroma, seinen köstlichen Duft und seine charakteristische Farbe erst in der Röstanlage bei 200 bis 250° C.

Der Röstmeister hat das Wichtigste unter Kontrolle: den perfekten und gleichmässigen Röstgrad der Bohnen.

Für den Röstprozess, in den meisten Fällen automatisch gesteuert, kommen zur Hauptsache zwei Verfahren zur Anwendung: der eher als traditionell bezeichnete Trommelröster mit einer Röstzeit von 10 bis 15 Minuten und der mit Heissluft betriebene Schalenröster (vorwiegend für grössere Quantitäten) mit einer Röstzeit von teilweise unter 10 Minuten.

Die Kaffeesorten verschiedener Provenienzen werden in Silos gelagert und mit automatischen Mischanlagen zu den verschiedensten köstlichen Mischungen zusammengestellt. Dabei werden die einzelnen Rohkaffeesorten nach Rezepten genau abgewogen. Die Mischung wird darauf zu den Rösttrommeln weitergeleitet.

Unmittelbar nach dem Rösten wird der Kaffee aromadicht verpackt, damit er dann im entscheidenden Moment — in der Kaffeetasse — seinen herrlichen Geschmack vollumfänglich entfalten kann.

 

Elektronische Steuerungsanlage zum Mischen und Rösten des Kaffees.

 

Der Röstmeister prüft und analysiert eine Röstprobe.

 

Je nach Bedarf wird die benötigte Rohkaffeemenge und -sorte aus den entsprechenden Siloausläufen auf die Waage geführt und gemäss dem Mischrezept genau gewogen. Anschliessend warten die Sorten, gut gemischt, auf den Knopfdruck des Röstmeisters.

 

Ausschnitt einer Luftreinigungs- und Wärmerückgewinnungsanlage. (Nicht einmal der feine Kaffeeduft kommt der Umwelt in die Nase!)

 

Hier ist gut sichtbar, wie der geröstete Kaffee aus der Rösttrommel ins Kühlsieb geschüttet wird. Die kreisenden Rakel durchmischen die heissen Bohnen und ermöglichen so eine bessere und schnellere Abkühlung.

 

    
 

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